Berufspolitik

BFLK lehnt Fixiergurte mit Schritthalterung ab

Heinz Lepper – 1. Vorsitzender der BFLK

Das Bundesinstitut für Arzneimittel- und Medizinprodukte hat gefordert, dass Fixierungen mit Gurten, nur noch mit Schritthalterungen zulässig sind. Diese Anordnung geht aus Sicht der BFLK an den Bedürfnissen psychisch erkrankter Menschen vorbei. Die BFLK fordert das Bundesinstitut für Arneimittel- und Medizinprodukte mit Nachdruck auf, diese Menschen unwürdige Anweisung zurückzunehmen. Die BFLK appelliert an die Landesbehörden den Kliniken und Krankenhäusern fachlichen Spielraum zu gewähren, um behutsam mit Zwangsmaßnahmen umzugehen. Die gesamte Stellungnahme siehe Anhang. 

Eckpunktepapier Pflegeberufegesetz - Praktische Ausbildung in der Psychiatrie

R. Kleßmann – BFLK-Pressereferent

Gemeinsame Stellungnahme aller führenden Verbände

Alle führenden Verbände und Organisationen der Psychiatrie und der psychiatrischen Pflege haben eine gemeinsame verbandübergreifende Stellungnahme zum Eckpunktepapier eines neuen Pflegeberufegesetzes verfasst. Sie fordern die Politik auf, den beschriebenen Umfang der praktischen Ausbildung von Pflegefachpersonen in der Psychiatrie zu korrigieren und vor der gesetzlichen Umsetzung dafür einzutreten, dass eine hinreichende Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten für die Pflege psychisch beeinträchtigter Menschen bei den Auszubildenden ermöglicht wird.

BFLK steht dem Psych-Entgeltgesetz skeptisch gegenüber

H. Lepper – BFLK-Bundesvorsitzender – M. Löhr – Leiter Netzwerk OPR/ Entgeltentwicklung

Die Bundesfachvereinigung Leitender Pflegepersonen in der Psychiatrie (BfLK) steht dem nun verabschiedeten Psychiatrieentgeltgesetz mit Skepsis gegenüber.

Auch wenn sich im Rückblick auf den Gesetzesentwurf noch positive Veränderungen ergeben haben:

Die Nachverhandlungsmöglichkeit der „100-%-Psych-PV“ gemäß § 6 Abs. 4 BPflV gilt für alle psychiatrischen Kliniken und Abteilungspsychiatrien bis zum 31. De-zember 2016

Der Mindererlösausgleich 2013 und 2014 für Optionskrankenhäuser wird von 75 % auf 95 % angehoben (damit fällt das Risiko der Klinik auf 5%)

Verlängerung der Entscheidungsfrist zur Option bis 31. Dezember 2012/2013

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