Berufspolitik

Ministerpräsidentin Lieberknecht würdigt BFLK-Pflegepreisprojekt

Matthias Krake – BFLK-Landesvorsitzender

Christine Lieberknecht als Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen hat während einer Westfalenreise einer letztmaligen BFLK-Pflegepreisträgerin ihre Auswartung gemacht. Petra Hannig  stellte der CDU-Politikerin das Projekt des Erinnerungszimmers für gerontopsychiatrische Patienten vor.  In der guten Stube im Telgter St. Rochus-Hospital werden Ansätze der Validation nach Naomi Veil und der Biographiearbeit nach Erwin Böhm vereint.  Petra Hannig und Matthias Krake als BFLK-Landesvorsitzender NRW präsentierten dem ranghohen Besuch Zeitungsausgaben über das „Fußballwunder von Bern“  und  Gesangbücher aus der Zeit um 1900.

Vorsitzender des Pflegerates NRW Ludger Risse im Amt bestätigt

R. Kleßmann – BFLK-Pressereferent

Auf der Sitzung 17.04.2012 in Werne hat der Landespflegerat den Vorstand,  bestehend aus Ludger Risse, Matthias Krake und Thomas Kutschke für eine neue Amtsperiode wiedergewählt. Für den Vorsitzenden Ludger Risse beginnt damit die 4. Wahlperiode, der Pflegedirektor des St. Christophorus-Krankenhauses Werne ist damit seit 2004 Vorsitzender des Landespflegerates. Stellvertreter Matthias Krake, Pflegedirektor im St. Rochus-Hospital, Telgte ist ebenso lange als stellvertretender Vorsitzender im Amt. Als weiteren Stellvertreter Thomas Kutschke, Geschäftsführer des Katholischen Bildungsstätte für Pflegeberufe in Mönchengladbach tritt seine zweite Amtsperiode an.

 

NRW-Landtag verbietet Videoüberwachung in der Psychiatrie

Rainer Kleßmann

Düsseldorf - Der Gesundheitsausschuss des Landes NRW hat am 09.11.2011 ein Verbot von Videoüberwachungen in psychiatrischen Einrichtungen beschlossen. Dem Antrag der FDP schlossen sich die Fraktionen von SPD, Grüne und Die Linke an. Die CDU stimmte gegen die Neuregelung.
Gesundheitsministerin Steffens: "Videoüberwachung hilft nicht und kann zu einer Beeinträchtigung einer erfolgreichen Behandlung führen."
Im Sommer hatte sich die BFLK NRW in einer öffentlichen Anhörung im Landtag zum obigen Thema eingebracht. Die Stellungnahme: "Stellungnahme zur Abschaffung der Videoüberwachung von zwangsuntergebrachten Patientinnen und Patienten in der Psychiatrie" vom 01.Juli 2011 ist auf dieser Homepage zu lesen.
Es wird erwartet, dass dieser Entschluss bundesweite Auswirkungen hat.

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