Beitrag aus Rheinland-Pfalz gewinnt den Bundespflegepreis der BFLK 2016

Bielefeld
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R. Kleßmann – BFLK-Pressereferent

Der erste Preis geht an Barbara Kuhlmann, BSc.N, MSc.N, aus der Klinik Nette-Gut für Forensische Psychiatrie an der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, Rheinland-Pfalz mit ihrem Projekt "Suizidprävention in der Klinik Nette-Gut für Forensische Psychiatrie: Entwicklung, Einführung und Implementierung". Ausgangslage waren mehrere Suizide innerhalb kurzer Zeit. Durch die Implementierung von Skalen, Schaffung von Gesprächsmöglichkeiten und die Umsetzung von weiteren Präventionsmaßnahmen gab es nach der Umsetzung keine weiteren Suizide. "Patienten äußern sich positiv, spüren ein ernstgemeintes Interesse an ihren Sorgen, Lebensängsten, schöpfen aber auch Hoff-nungen", so Barbara Kuhlmann. Das Projekt hat die Kraft als Leuchtturm in der Psychiatrielandschaft zu bestehen. Ich bin mir sicher, dass viele Einrichtungen ähnliche Präventionsprogramme erarbeiten. Die Moderation der Preisverleihung hatte der Initiator des Pflegepreises Jörg Dondalski, Pflegedirektor des LWL-Therapiezentrums für Forensische Psychiatrie in Marsberg. Er verstand es einen Spannungsbogen zu erzeugen, in Kombination mit dem Gesang von Julia Schönleiter, den einführenden Worten von Silke Ludowisy-Dehl, Stellvertretende BFLK-Vorsitzende und den Beiträgen der Laudatoren Claudia Knab, Martin Biskamp und Georg Schnieders, der einer Preisverleihung würdig war. Insgesamt waren 7 Beiträge nominiert, die bereits im Jahr 2015 in ihren jeweiligen Bundesländern überzeugten und dort mit den Landespflegepreisen gewürdigt wurden. Der Bundespflegepreis ist mit insgesamt 1.600 € dotiert, alle Preisträger erhielten einen lautstarken Applaus.

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