Ausbildung

Eckpunktepapier Pflegeberufegesetz - Praktische Ausbildung in der Psychiatrie

R. Kleßmann – BFLK-Pressereferent

Gemeinsame Stellungnahme aller führenden Verbände

Alle führenden Verbände und Organisationen der Psychiatrie und der psychiatrischen Pflege haben eine gemeinsame verbandübergreifende Stellungnahme zum Eckpunktepapier eines neuen Pflegeberufegesetzes verfasst. Sie fordern die Politik auf, den beschriebenen Umfang der praktischen Ausbildung von Pflegefachpersonen in der Psychiatrie zu korrigieren und vor der gesetzlichen Umsetzung dafür einzutreten, dass eine hinreichende Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten für die Pflege psychisch beeinträchtigter Menschen bei den Auszubildenden ermöglicht wird.

Schreiben an die Ministerin Steffens zum Eckpunktepapier "Pflegeberufsausbildung"

M. Krake – BFLK Landesvorsitzender – M. Brand und I. Feldkamp – Sprecherinnen der BFLK-Sektion Bildung

Die BFLK-Sektion Bildung fordert die Ministerin Steffens auf, im Bundesrat einen Beschluss herbei zu führen, welcher die notwendigen Anliegen der Kliniken und Ausbildungsstätten für die Behandlung von Menschen in seelischer Not im Rahmen der Ausbildung von Pflegenden berücksichtigt. Dieser Beschluss könnte die Beibehaltung des Differenzierungsbereichs „Gesundheits- und Krankenpflege in der stationären Pflege in den Fächern Innere Medizin, Chirurgie und Psychiatrie“ in der Stundenzahl von 700 (anteilig mindestens ungefähr 230 Stunden für die psychiatrische Ausbildung) und die Möglichkeit, Einsätze im psychiatrischen Arbeitsfeld als Wahlpflichtfach abzuleisten, bedeuten.

Krankenpflege muss Qualitätsausbildung bleiben

Heinz Lepper – 1. Vorsitzender

Der von der CDU/CSU- und SPD-Fraktion eingebrachte Entwurf zur Änderung des Krankenpflegegesetzes, in dem die Öffnung der Krankenpflegeausbildung für Hauptschulabschlüsse beantragt wird, ist ein Schlag ins Gesicht aller 1,2 Millionen Pflegenden in der Bundesrepublik Deutschland. Die Gleichwertigkeit der Ausbildung innerhalb der EU ist gefährdet (EU Richtlinie 2005/36EG). Innerhalb Europas bildet die deutsche Krankenpflege schon das Schlusslicht.

Aus Sicht des Bundesvorstandes der Leitenden Krankenpflegepersonen der Psychiatrie (BFLK), der die Interessen der Pflegenden in der Psychiatrie vertritt, wird dieser Antrag keinesfalls akzeptiert und als absurd und nicht hinnehmbar abgelehnt.

Zugangsvoraussetzung für Pflegeausbildung heraufsetzen - endlich !

Rainer Kleßmann – Pressereferent

Der Bundesvorstand der BFLK unterstützt die Planung der EU-Kommission die Zugangsvoraussetzung für die Pflegeausbildung auf 12 Schuljahre heraufzusetzen.                                                                     Dieser Vorschlag wird auch vom Deutschen Pflegerat (DPR) und auch vom DBfK unterstützt (siehe Stellungnahme von F. Wagner in "Die Schwester Der Pfleger 50. Jahrg.

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